Roco 62191 Dampflokomotive BR 10 DC

Weltneuheit

Dampflokomotive BR 10 001 mit Sound und Dynamischer Dampf von Roco [6'329 KB]

Modell:

Das Vorbild: Dampflokomotive BR 10 001 der Deutschen Bundesbahn (DB). Achsfolge 2’C1’ h2. Im Ablieferungszustand der 1950er Jahre zum Einsatz vor schweren Schnell- und Eilzügen. Das Modell in Wechselstromausführung ist eine komplette Neukonstruktion. Fein detailliert, mit vielen angesetzten Teilen und mit Metallradsätzen. Als Weltneuheit mit einem dynamischen Dampfentwickler ausgestattet, der den Dampfausstoß passend zum werkseitig eingebauten vorbildgerechten Sound und damit abhängig von der Geschwindigkeit steuert. Erstmals auch Dampfaustritt an den Zylindern. Das 3-Licht Spitzensignal und die roten Schlusslichter in LED Technik sind ebenfalls digital schaltbar. Weiterhin hat das Modell eine Fahrgestell- und Führerstandsbeleuchtung, die ebenfalls digital schaltbar sind. Der befahrbare Mindestradius beträgt 419 mm. LüP 305 mm. WELTNEUHEIT: Dynamischer Dampf von Roco. Digital gesteuerter Dampfausstoß! Realistisch wirkende ergiebige Dampfwolken! Erstmals auch Dampfaustritt an den Zylindern! BR 10 - Der schwarze Schwan der Bundesbahn. Obwohl man bei der Deutschen Bundesbahn (DB) die Dampftraktion als Auslaufmodell betrachtete, erteilte man 1953 der Firma Krupp in Essen den Auftrag zur Entwicklung einer neuen Pacific-Schnellzuglokomotive. Im Jahr 1957 wurden unter der Baureihennummer 10 zwei elegante, 26.503 mm lange und teilverkleidete Exemplare der Bauart 2'C1' h3 mit einem Treibraddurchmesser von 2.000 mm abgeliefert, die sich durch ihre Feuerungsart deutlich unterschieden. Während 10 001 zunächst nur mit einer Ölzusatzfeuerung ausgerüstet war (ein Umbau erfolgte später), besaß 10 002 von Anfang an eine Ölhauptfeuerung. Die beiden durch silberfarbene Zierlinien verschönerten, mit kegelförmigen Rauchkammertüren versehenen Lokomotiven erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h bei einer induzierten Leistung von 1.839 kW. Aufgrund der hohen Achslast waren die beiden Lokomotiven aber nur auf bestimmten Hauptstrecken zugelassen. Bis 1962 waren sie im BW Bebra, danach im BW Kassel stationiert, von wo sie aus im schweren Schnellzugdienst auf der Nord-Süd Strecke und der Main-Weser Bahn im Einsatz waren. Der allgemeine Strukturwandel mit der ständig fortschreitenden Elektrifizierung der Hauptstrecken waren die Hauptgründe, warum die Baureihe 10 nicht in Serie ging. Im Januar 1967 erlitt 10 002 einen Bruch an einer Schieberstange und wurde ausgemustert. 1972 erfolgte ihre Verschrottung im Bw Offenburg. Im Juni des Folgejahres musste auch 10 001 ihren aktiven Dienst bei der Deutschen Bundesbahn (DB) quittieren. Allerdings wurde die 109 t schwere Lokomotive der Nachwelt erhalten und kann bis heute im Deutschen Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt-Wirsberg besichtigt werden.

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Woche 17 2011

 

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